Panorama Ulm
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Ansichtssache...
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Fotografie in Zeiten von Corona

Bilder aus Ulm und dem Großraum Ulm aus den Monaten März und April 2020

Der Ulmer Münsterplatz im März 2020 Ulm, Münsterplatz, März 2020

März 2020 - das Corona-Virus ist in Deutschland eingeschleppt, und entgegen allen Vorhersagen weit gefährlicher wie von den Experten und Politkern angekündigt.

Die Toten in Italien sind fast nicht mehr zählbar, und es gilt "italienische Zustände" durch massive Eingriffe in die Rechte der Bevölkerung zu verhindern. Ausgangsbeschränkungen werden bundesweit ausgerufen, damit das Gesundheits-wesen nicht selbst kollabiert, und Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten freigehalten und in windeseile neue Stationen vorbereitet werden können.

Das Virus geht um die Welt, der selbsternannte "beste Präsident aller Zeiten" in den USA rechnet noch mit ca. 100.000 Toten. Experten kalkulieren derweil 240.000!

Impfstoff und Medikamente existieren nicht, die Hinweise der WHO sind spärlich:

 

Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein neuartiges Virus verursacht wird.
Die Erkrankung führt zu einer Atemwegserkrankung (vergleichbar mit der Grippe) mit Symptomen wie Husten und Fieber. In schwereren Fällen kann es zu Atembeschwerden kommen. Sie können sich schützen, indem Sie sich häufig die Hände waschen und es vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen. Halten Sie außerdem Abstand (2 Meter) zu Menschen, die sich unwohl fühlen.

 

Übertragung
Die Coronavirus-Erkrankung wird hauptsächlich von infizierten Personen beim Husten oder Niesen übertragen. Man kann sich außerdem infizieren, indem man Oberflächen oder Dinge berührt, auf denen sich der Virus befindet, und sich danach an die Augen, die Nase oder den Mund fasst.


Deutschland im März 2020

Das Virus würde eingeschleppt. Von der Fledermaus über das Schuppentier, wohl lebendig auf dem Markt in Wuhan, China, verkauft und zubereitet, hat es ganze Arbeit geleistet.Es war keine A-Bombe nötig, die "biologische Bombe" war aus-reichend, um die Welt wirtschaftlich stillzulegen. Fast alles steht, doppelsinnig, es ist nichts beschädigt, aber es dreht sich auch fast nichts mehr. Keine Messen, keine Veranstaltungen, keine kirchlichen Feiern und Gottesdienste, keine Produktion - von Lebensmitteln und Medizin mal abgesehen.

Ausgangssperren oder Beschränkungen dienen als Mittel, oder besser Versuch, die Pandemie einzugrenzen. Ziel ist, das Nadelöhr Gesundheitswesen nicht zu über-lasten. Drei "Hot-Spots" wurden inzwischen wohl identifiziert: Eine Faschingsver-anstaltung in Deutschland, ein Skiort in Österreich, ein gefülltes Staditon in Italien. Die aus Ischgl abreisenden Touristen haben das Virus wohl im Gepäck, und verteilen es großflächig. Norwegen wird dadurch ebenfalls kräftig verseucht, auch die USA sind davon mit betroffen. Intensivbetten und Beatmungsgeräte werden weltweit benötigt. Die größte Herausforderung seit dem II. Weltkrieg steht nun an. Die Toten in Italien sind nicht mehr zählbar, der "beste Präsident aller Zeiten " in den USA spricht von 100.000 Toten als gutes Ergebnis, seine Experten befürchten bis zu 250.000 Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Bisher nicht vorhandenes Geld wird in die Hand genommen, um die nicht abschätz-baren Folgen zu mildern. Noch im März melden rund 500.000 Betriebe in Deutsch-land Kurzarbeit an. Europa? Jedes Land kämpft hier wohl für sich um die noch vorhandenen medizinischen Ressourcen. China schickt Hilfslieferungen, und ich  frage mich, ob die Welt, nein, der europäische Mensch, irgendwas dazu gelernt hat, wenn die Pandemie vorbei ist. Das Virus haben wir wohl als "Dauerleihgabe" erworben. Wie oft mag es über uns herfallen, und uns, unsere Wirtschaft, unseren Lebensstil beherrschen?

 

Aus Hamburg haben mich diese Zeilen eines sehr geschätzten Geschäftspartners erreicht, Herr Wolfgang B. bringt es genau auf den Punkt:

Wir hoffen, dass wir als Gesellschaft diese Krise bald gemeistert haben werden und gestärkt aus ihr hervorgehen. Die Pandemie bedeutet eine Zäsur für uns alle.

Alte Gewissheiten werden nach Corona keine Gültigkeit mehr haben. 

Schon jetzt ist die Welle der Solidarität in der Gesellschaft überwältigend. Nachhaltigkeit im Denken und Handeln ist das Gebot der Stunde.

 

Ich versuche, im Rahmen der Möglichkeiten, einige Bilder aus der Region Ulm, die auf meinem Weg oder unmittelbar in der Nähe liegen, einzustellen.

 

Nachtrag: Es wurden inzwischen auch Bilder aus den Monaten April und Mai 2020 eingestellt!

Corona-Pandemie 2020 - Die Bilder...

Der menschenleere Münsterpalatz im März 2020 Münster mit viel Platz... - der Münsterplatz in Ulm, März 2020
Das leere Parkaus in der "Neuen Mitte", Ulm, März 2020 Parkhaus "Neue Mitte", Ulm...
Eine Krähe auf dem Geschwiister-Scholl-Platz, März 2020 "Stadtkrähe" auf dem Geschwister-Scholl-Platz
vh ulm und List-Schule am Kornhausplatz, Ulm Einen Schulhof stellt man sich anders vor...
Münsterplatz und Stadthaus, März 2020 Münsterplatz und Stadthaus...
Münsterplatz, social distancing, März 2020 "Social distancing..."
Münsterplatz, Grafik, März 2020 Die Grafiken vom Münsterplatz...
Rote Schuhe auf dem Münsterplatz, März 2020 "Rote Schuhe..."
Alles wird gut... Illertissen, 2020 Zusammenhalt in Illertissen...
Alles wird gut... Illertissen, 2020 Neue Wege in Ulm...
Das wird wohl eine Party gewesen sein... Corona-Party-Folgen...
miteinanderstark und die Schwurhand, Rathausbrunnen, Bellenberg, 2020 Plakatwand in Bellenberg, Schwurhand am Rathausbrunnen...

...die Texte.

Das Münster als das Ulmer Markenzeichen, stolz und mächtig auf dem Münsterplatz, der unter normalen Beding-ungen eher einem Ameisenhaufen gleicht.

 

Im März 2020 sind es keine normalen Bedingungen mehr, und es wird ein geradezu gespenstisches Bild möglich. Das Münster auf dem menschenleeren Platz...

Ich glaube, für Ulm gibt es kein Motiv, das die Situation besser be-schreiben könnte, und als ich das Bild auf dem Monitor in der End-fassung sah, war ich sehr zufrieden, weil mein Plan aufgegangen war.

 

Parkplätze waren in der "Neuen Mitte" reichlich vorhanden, einige Motive wurden farblich bear-beitet, das verfremdet die sonst sehr bekannten Orte deutlich, macht die Situation noch extremer.

 

 

...raus aus dem Park-haus, auf den zentralen Geschwister-Scholl-Platz. Ein Lebewesen ist doch noch da. Die Stadt-krähe schlägt sich mit den spärlichen Resten durch. Es fällt halt bei den geschlossenen Lokalitäten auch für sie nicht mehr so viel ab.

 

Die vh ulm und die Friedrich List Schule in Ulm am Kornhausplatz.

Auch dieser zentral gelegen Platz sieht sonst ganz anders aus...

Wie zeigt man die Leere? Eigentlich ist sie bem Fotografieren fast körperlich spürbar!

... und dann sind doch noch Menschen auf dem Platz! Die Sonne scheint auf das Stadthaus. wenigstens darauf ist noch Verlass!

Social distancing - vom Café am Stadthaus quer über den Platz. Dank Tele keinerlei Ansteck-ungsgefahr. Wie einsam kann man sich fühlen, Mitten in der Stadt?

Auch schon fast eine Grafik...

 

 

Rote Schuhe auf dem Münsterplatz, Ulm wird sich nicht besiegen lassen!:

 

 

Illertissen hält zusammen...

Alles wird gut!

Neue Wege in der Ulmer Friedrichsau, das Autokino kommt wieder...

Aber auch das ist Realität: Flaschen zeugen von einer Party...

Rathausbrunnen Bellenberg, die Hand zum Schwur: #miteinanderstark

Das Journal im Überblick:

Die Links zu Server II...

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Historische Fotografie in Ulm

Der Eifel Wildnis-Trail...

Startpunkt Eifel Wildnis-Trail, Höfen Der Startpunkt in Monschau-Höfen...

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