Muensterdetail
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Ansichtssache...
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Ulmer Details - Touristenblicke!

... wie sieht ein Reisender, ein Tourist, die Stadt Ulm?

Wie sieht man als Tourist die Stadt Ulm? Eine Art Selbstversuch.

Das Fischerviertel, meine Kugelbilder, das Rathaus, das Münster, der Zuckerbäcker, die Bibliothek im Kloster Wiblingen, Museen und Altstadtansichten - Bilder um Ulm für sich zu entdecken! Und Textblöcke helfen Ihnen dabei.

Ulmer Details - Touristenblicke, hier werden immer wieder neue Motive und Texte eingestellt!

Der Hauptturm des Münsters, von innen beleuchtet, 2015 Der Ulmer Leuchtturm - "Münsterscanning" 2015

Die Ulmer Attraktion schlechthin, der Münsterturm. 2015 wird der Turm jeweils ab Einbruch der Dunkelheit bis 24:00 Uhr von innen beleuchtet, "Münstercanning" nennt sich das Kunstwerk, ein Licht- und Farben- spiel, das sich nach ca. 15 Minuten wiederholt.

Auch dieses Kunstwerk polarisiert, für mich auf jeden Fall eine fotografische Herausforderung.

Dieses Motiv wurde aus einer Ent- fernung von ca. 700 m aufgenommen und etwas nachbearbeitet.

Mehr Motive, auch eine Galerie, auf der Ulmer Hauptseite.

Color key, Neue Mitte, Januar 2015 Neue Mitte, Münstertor, Januar 2015
Weihnachtsbaum und Ulmer Münster, Dezember 2014 Der Weihnachtsbaum vor dem Münster in der Heiligen Nacht 2014
Das "Schiefe Haus" als Nachtaufnahme, Langzeibelichtung Hotel "Schiefes Haus", Fischerviertel, 24.12.2014
Ulm, Fischerviertel, 2013 Fischerviertel, Hotel "Schiefes Haus" und Restaurant "Ulmer Münz", 2013
Fachwerk im Ulmer Fischerviertel, 2013 Ulm, Fischerviertel - mal durchlüften..., 2013
Kugelbild, Fischer- und Gerberviertel, Ulm, Juli 2014 Ulm, Fischerviertel, Blick durch die Kugel, Juli 2014
Kugelbild: Die Blau im Ulmer Fischerviertel, Blickrichtung Hotel "Schiefes Haus", Juli 2014 Ulm, Fischerviertel, Blickrichtung Hotel "Schiefes Haus", Juli 2014
Schwörhaus-Balkon, 2013 "Schwörhaus" am Weinhof, 2013
Das Ulmer Muenster als Kugelbild vom Muensterplatz, Juli 2014 Untrennbar mit Ulm verbunden: Das Münster und der Münsterplatz, Juli 2014
Muensterturm im Abendlicht, 2013 Münster, südl. Chorturm, 2013
Ulmer Rathaus, Fassade und astronomische Uhr, Festtagsschmuck, Juli 2014 Ulm, Rathausfassade im Schwörmontagsschmuck, Juli 2014
Das Ulmer Rathaus als Kugelbild, Juli 2014 Kugelbild: Ulmer Rathaus, Juli 2014
Marode Bausubstanz, Büchsengasse, Ulm, April 2014 Im Schatten des Münsters - Detail in der Büchsengasse, April 2014
Straßenschild, Bearbeitung, Hinter dem Brot, April  2014 Straßennamen "Hinter dem Brot"

In Ulm gibt es 945 Straßen, in der Altstadt die Straße "Hinter dem Brot".

Nach Angaben auf der Homepage der Stadt Ulm wurden die Straßennamen erst 1894 eingeführt.

Nach der Herkunft dieses Straßennamens habe ich beim Ulmer Stadtarchiv nachgefragt, und folgende Antwort erhalten:

...  bei der Namensgebung gibt es zwei unterschiedliche Deutungen:

 

Zunächst zusammen mit der Büchsengasse nach einem Anwohner als „Münchlinsgass" bezeichnet, dann (1464) „Bei der Stadt Marstall" und (1551-1651) „Beim alten Marstall". Der Rat erbaute dort 1551 eine eigene Bäckerei für Notzeiten, verkaufte dieses Haus „zum Brot" (Nr. 8) 1690 und verlegte dann seine Bäckerei ins Neben­haus (Nr. 6), das er 1772 gleichfalls verkaufte. Dort wurde auch Kommißbrot gebacken, insbesondere für die Truppen des Schwäbischen Kreises. 1746 war für die Gasse bereits die Bezeichnung „Hinter dem Brot" nach dieser Bäckerei üblich.

 

Nach einer anderen Deutung erhielt die Gasse die Bezeichnung nach dem Wirt der später "zum Krebs" benannten Wirtschaft in der Büchsengasse 11 (Büchsengasse Parallelstraße zu "Hinter dem Brot"), der im 18. Jahrhundert Brod hieß.

 

Beide Deutungen sind in den Ulmer Adressbüchern zu finden. Die Deutung der Namensbenennung nach der Bäckerei ist neueren Datums. Ich kann leider aus den Adressbüchern nicht erkennen, auf welche Primärquellen sich die Autoren der Adressbücher gestützt haben. Anzunehmen ist, dass auf die Kaufkontraktbücher aus dem 17. und 18. Jahrhundert zurückgegriffen wurde.

 

Freundliche Grüße

 

M.G.

Stadt Ulm, Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv
Weinhof 12, 89073 Ulm

Ganz herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Stadtarchivs Ulm für die schnelle Rückantwort zu meiner Frage und für die ausdrücklichen Freigabe zur Veröffentlichung auf der Homepage.

Ich denke dadurch wird die Seite noch interessanter, lebendiger und informativer.

Im Mai 2014, Thomas Haas

Schriftzug "Zuckerbäcker", Herrenkellergasse, Ulm - April 2014 Schriftzug in der Herrenkellergasse, April 2014
Der Ulmer Zuckerbäcker, September 2010 Bäckerei ZAISER, Ulm, Herrenkellergasse, September 2010
Ausleger "Ulmer Zuckerbrot" "Ulmer Zuckerbrot" Bäckerei seit 1838

Ein Rezept zum Ulmer Zuckerbrot möchte ich gerne noch hier einfügen.

Mal sehen...

 

Ulmer Brod
Man nimmt 2 gute hiesige Mäslein, das ist so viel als 16 große Esslöffel voll Mehl, macht die Hälfte davon mit 2 Löffel voll guter dicker Bierhefen und 1 Quart Milch an, und lässt es so lange gehen, bis es in der Mitte wieder einfällt. Alsdann nimmt man 3 große Esslöffel voll, oder, wenn man es gerne süß haben will, einen Vierling, geriebenen Zucker; von einer halben Citrone die Schaale auf einem Reibeisen abgerieben, nach Gutdünken Anis, 3 Löffel voll Rosenwasser, 1 Ey, mit einer Wälschnuss groß zergangenen Butter abgerührt; 2 Loth Pomeranzen- schalen, und eben so viel Citronat klein geschnitten; thut dieß, nebst dem übrigen Mehl, in den Teig; rühret es alles zu einem festen Teige an. Wann der Teig recht durcheinander gemacht ist: so wird er auf ein Nudelbrett heraus gethan, und noch so lange gewirkt, bis der Anis anfängt heraus zu fallen. Dann macht man ein länglicht rundes Brod daraus, legt es auf ein mit Mehl bestreutes Blech; schneidet, wann es noch einmal gegangen ist, einen Schnitt der Länge nach oben darein, und lässt es in einem nicht gar heißen Ofen schön gelb backen. Wems beliebt, kann dieses Brod, wie auch das vorherbeschriebene, den andern Tag zu Schnitten schneiden, und solche auf dem Rooste schön gelb bähen: so kann man es lange aufheben. Man kann, wenn das Mehl nicht gar gut, und also der Teig nicht fest genug ist, wohl noch mehr Mehl dazu nehmen.

Aus: Augsburgisches Kochbuch von 1801, gefunden im Internet, April 2014

Als Zuckerbrot werden in Süddeutschland viele verschiedene Feingebäcke bezeichnet: Schnecken, Hörnchen, Brezeln usw. Weltberühmt geworden ist das Ulmer Zuckerbrot. Es war an vielen Fürstenhöfen der Welt bekannt als besonderes, mit Rosenwasser, Malaga, Fenchel, Anis und Zitronat gewürztes Gebäck. Viele, sehr unterschiedliche Rezepte wurden überliefert.

Eines habe ich hier mal eingestellt, aber noch nicht selbst ausprobiert, keine Garantie!

 

Ulmer Zuckerbrot, 14 Stücke

500 Gramm Mehl

1 Packung Trockenhefe

120 Gramm Zucker

1 Prise Salz

1 Prise Anis gemahlen

1 Esslöffel Fenchelsamen oder Anissamen

3 Eier

6 Esslöffel Milch lauwarm

3 1/2 Esslöffel Rum; oder 2 Teelöffel Rosenwasser

120 Gramm Butter weich

200 Gramm Zitronat; sehr feine Würfel

Mehl zum Ausrollen

 

Die Zubereitung:

Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Anis und die Hälfte der Fenchelsamen vermischen. Zwei der Eier, Milch, Rosenwasser oder Rum und Fett zufügen und alles mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an warmem Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Zitronat unterkneten. Auf bemehlter Arbeitsfläche nochmal durchkneten und knapp 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas 12-cm-Plätzchen ausstechen. Ränder mit Eiweiss bestreichen. Plätzchen zu kleinen Broten zusammenschlagen (dritteln). Eigelb mit 2 El Wasser verrühren, Oberfläche damit bestreichen. Mit restlichem Fenchelsamen bestreuen. Auf vorbereitetes Backblech legen und 20 min gehen lassen. Ins Rohr schieben, auf 200 °C schalten und in 30 min goldbraun backen.

 

Bitte beachten Sie: Das ist NICHT das Originalrezept der Bäckerei Zaiser, es ist eines von vielen Rezepten die im Internet kursieren!

 

Fassade Museum der Brotkultur Empfehlenswert: Museum der Brotkultur, Salzstadel Ulm, April 2014
Fußgaengerzone in Ulm, Herrenkellergasse, April 2014 Ecke Rabengasse/Herrenkellergasse, April 2014
Blick zum Muenster, April 2014 Rabengasse, Münsterblick

Gewaltig wirkt das Münsterschiff

gegenüber den Häuschen der Altstadt,

hier der Blick durch die Rabengasse,

Aufgenommen aus der Herrenkellergasse,

April 2014

Wasserspeier am Münster, Nordseite, September 2015 Herbst am Ulmer Münster, September 2015
Häuser im Fraunegraben, Ulm, April 2014 Frauengraben - auch das ist Ulm, April 2014
Glasspitze der Bibliothek, 2013 Die Spitze der Zentralbibliothek, 2013
Blick in das Treppenhaus, Januar 2014 Zentralbibliothek, Treppenhaus

Stadtbummel in Ulm:

Ein Abstecher in die Zentralbibliothek

ermöglicht diese Perspektive.

 

Januar 2014

Skulptur am Saumarkt / Schweinemarkt, 2013 Am Saumarkt wird verhandelt..., 2013
Museum Weishaupt, Geschwister-Scholl-Platz, Neue Mitte, Ulm, 09.2014 Museum Weishaupt, September 2014
Blick in die Kohlgasse, September 2014 Ulm, Kohlgasse, September 2014

Ein Blick von der Platzgasse (Verbindung von der Olgastraße zum Münsterplatz, Fußgängerzone) in die Kohlgasse, historisches Fachwerk, nur einen Steinwurf vom Münster und dem Münsterplatz entfernt. Aufgenommen im September 2014

Die Rokoko-Bibliothek im Kloster Wiblingen

Der Zugang zum Wissen der Welt... Eingang in die Bibliothek, November 2014

Nach langer Zeit bot sich wieder die Gelegenheit zum Besuch der Bibliothek im ehemaligen Kloster Wiblingen, einem Ulmer Stadtteil. Ausgestattet mit einer kosten- pflichtigen Fotografiererlaubnis wurde zunächst das Klostermuseum besichtigt. Am Ende des Museums- rundganges blickt man auf die Eingangstüre zur Rokoko-Bibliothek.

 

 

"Der Bibliothekssaal von Kloster Wiblingen ist ein Meisterwerk des Rokoko. Die schwingende Raumform, der reiche Figurenschmuck und als Krönung das großartige Deckenfresko – alles verbindet sich zu einem überwältigenden Eindruck, dem Höhepunkt eines jeden Besuchs in Wiblingen.

Die Welt des Wissens am Himmel.

Maler Franz Martin Kuen schuf 1744 das beeindruckende Deckenfresko. Grundlage dafür war ein ausgeklügeltes, gelehrtes Bilderprogramm: Heidnische und christliche Quellen abendländischen Wissens und klösterlicher Gelehrsamkeit werden den Betrachtern vor Augen geführt. Im Mittelpunkt des Gemäldes steht eine von Engeln umgebene Frauengestalt: die göttliche Weisheit, die über allem herrscht. Die Skulpturen von Dominikus Hermenegild Herberger und Bilderzyklen unterhalb der Galerie ergänzen das große Deckenbild."

 

Der blau geschreibenen Text stammt von der Informationsseite

schloesser- und-gaerten.de des Landes Baden-Württemberg

Blick in den Bibliothekssaal, Nov. 2014 Bibliothekssaal, Kloster Wiblingen, November 2014
Die Naturwissenschaften werden dargestellt. Nov. 2014 Darstellung der Wissenschaften, Bibliothek, November 2014
Audienz beim Papst, Ausschnitt aus dem Deckengemälde, Nov.  2014 Deckengemälde, Ausschnitt, Bibliothek Wiblingen, Nov. 2014

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Einige meiner Motive können bei ARTFLAKES auch erworben werden....

Themen und Impressionen

Bark "ARTEMIS" auf der Kieler Woche 2016 Die "ARTEMIS" auf der Kieler Förde
MS NORDKAPP im Hafen von Molde Die Hurtigruten, 2013

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