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Eine "gut gehopfte" Seite...

Der Besuch im Deutschen Hopfenmuseum und der Hopfenpfad in Wolnzach!

Diese Seite wurde im Juli 2021 aufgebaut! Der Hauptartikel zum Thema steht in der Ausgabe 07/2021 vom Journal, die hier verlinkt ist.

Deutsches Hopfenmuseum, Wolnzach, Juni 2021 Deutsches Hopfenmuseum, Wolnzach, Juni 2021
Stukturen im Museum, Ausstellungsbereich... Stukturen im Museum, Ausstellungsbereich...
Historische Hopfenpflückmaschine... Historische Hopfenpflückmaschine...
Hopfengarten im Juni 2021 Hopfengarten im Juni 2021
Erdanker, Hopfengerüst, Hopfenlehrpfad, Juni 2021 Erdanker, Hopfengerüst, Hopfenlehrpfad, Juni 2021
Hopfengerüst, Juni 2021 Hopfengerüst, Juni 2021
Hopfengerüst, Juni 2021 Hopfengerüst, Juni 2021
Hopfengarten in der Hallertau, Juni 2021 Hopfengarten in der Hallertau, Juni 2021
Hopfenrebe... Hopfenrebe...

Empfehlung:

Den ausführlichen Artikel finden Sie im Journal 07/2021 vom 20.07.2021!

 

Das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach – ein Hopfengarten als Museum

Der Jahresausflug mit Lucas Musch am Ende der dritten Welle der Pandemie.

 

Im Deutschen Hopfenmuseum erfahren die Besucher alles Wissenswerte zum Hopfen. Von der Botanik bis zum Bierbrauen, vom Anbau bis zum Hopfenhandel, von der Geschichte bis zur Gegenwart. Das Museum befindet sich im Zentrum der Hallertau (Oberbayern), der größten Hopfenregion der Welt.

„Um ein angemessenes Gebäude zu finden, das der Bedeutung von Museum und Standort entsprach, veranstaltete die Gemeinde im Jahr 2000 einen Architekturwettbewerb. Als Sieger ging der Entwurf des Münchner Büros Krug & Partner hervor. Ein Gebäude in Form eines Hopfengartens, mit einer Dach- und Stützkonstruktion, die an das Nebeneinander der Hopfensäulen erinnern. Spektakulär und traditionell zugleich, moderne Architektur, die trotzdem eine prägnante Verbindung zur Hopfentradition herstellt.“

Aus der Homepage des Museums, Juni 2021

 

Schon 1984 wurde der „Verein Deutsches Hopfenmuseum e.V. Wolnzach“ gegründet, 1990 der spätere Träger des Museums, der Zweckverband „Deutsches Hopfenmuseum“.

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich auch das „Haus des Hopfens“, mit dem Hopfenpflanzerverband, der Hopfenberatung und der HVG Hallertau e.G., der Vermarktungsgenossenschaft.

 

Deutsches Hopfenmuseum

Elsenheimerstraße 2

85283 Wolnzach

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

10–17 Uhr

www.hopfenmuseum.de

 

Stand der Angaben: Juni 2021

 

 

Um die Qualität des Hopfens zu sichern, werden die Hopfenballen versiegelt und zertifiziert. Die erste Siegel- und Waagstelle entstand 1834 in Wolnzach.

 

Um die Dolden von den Reben abzutrennen, kamen in Spitzenzeiten bis zu 200.000 so genannte „Hopfenzupfer“ aus den strukturschwachen Gebieten der Oberpfalz, dem Bayerischen Wald und dem Donaumoos um Ingolstadt in die Hallertau. Als in der Zeit des Wirtschaftswachstums die Arbeitskräfte rar wurden, erfolgte ab den 1950er Jahren die Einführung von mechanischen Pflückmaschinen. Die erste Maschine wurde 1955 aus England importiert, später baute die Firma Wolf in Geisenfeld Pflückmaschinen. Seit 1967 wird der Hopfen komplett maschinell geerntet.

 

Heute wird der Anbau von Hopfen nahezu ausschließlich von Familienbetrieben bewerkstelligt. Lediglich in der Wachstumsphase zum Ausschneiden und „Anleiten“ und während der Ernte werden einige Helfer zumeist aus Osteuropa beschäftigt.

 

Die Hallertau (auch Holledau oder Hollerdau) ist eine Kulturlandschaft in der Mitte Bayerns. Sie ist mit 2.400 km² das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Hier werden rund 86 % des deutschen und rund 34 % des weltweit verarbeiteten Hopfens produziert (Stand 2016).

Da die Region keine administrative Einheit ist, sondern lediglich durch den gemeinsamen Hopfenanbau definiert wird, ist eine exakte Eingrenzung nicht möglich. Einen groben Rahmen bilden die Städte Ingolstadt, Kelheim, Landshut, Moosburg, Freising und Schrobenhausen. Damit entspricht sie administrativ am ehesten ungefähr dem Altlandkreis Mainburg. Die Gesamtfläche der Hallertau beträgt circa 2.400 km², sie erstreckt sich in Ost-West-Richtung maximal 65 km und ist in Nord-Süd-Richtung bis zu 50 km breit.

 

 

Einige Auszüge aus dem Jahresbericht 2020 der Bayerischen Landestelle für Landwirtschaft (LfL),  Sonderbericht Hopfen.

 

Hopfen  wird  fast  ausschließlich  für  das  Bierbrauen  angebaut.  95  %  der  produzierten  Hopfenmenge  findet  in  den  Brauereien  Verwendung  und  nur  5  %  werden  für  alternative Anwendungen  eingesetzt,  wobei  es  Anstrengungen  gibt  diesen  Bereich  zu  vergrößern

 

Bezüglich  des  Einsatzes  des  Hopfens  in  der  Brauindustrie  gibt  es  sehr  unterschiedliche  Philosophien.  Manche  haben  nur  Interesse  an  billiger  Alpha-Säure,  andere  wählen  den  Hopfen  sehr  bewusst  nach  Sorte  und  Anbaugebiet  aus ,  dazwischen  gibt  es  fließende Übergänge.

 

Die speziellen Anforderungen der Craft Brewer:

Die  Craft  Brewer  Bewegung  galt  noch  bis  vor  kurzem  als  die  große  Hoffnung  für  die  Hopfenwirtschaft. Mittlerweile haben die Craft Brewer wegen der Coronakrise am meisten zu leiden, da Craft Biere vor allem in Lokalen und Restaurants verkauft werden und hier wegen der Lockdowns der Absatz besonders eingebrochen ist. Die Anforderungen der Craft Brewer an den Hopfen bleiben jedoch erhalten. Sie wünschen Hopfen mit fruchtigen und blumigen Aromen, die nicht den klassischen Hopfenaromen entsprechen. Diese Hopfen werden unter dem Begriff „Special Flavour-Hops“ zusammengefasst.

Die Technik der Kalthopfung erlebt eine Renaissance Beim Craft Brewing wurde die Technik der Kalthopfung (dry hopping, Hopfenstopfen) wiederentdeckt,  dieses  Verfahren  war  schon  im  neunzehnten  Jahrhundert  bekannt  und  erlebt  jetzt  wieder  eine  Renaissance.  Diese  Methode  entspricht  im  Prinzip  einer  Kaltextraktion.  Zum fertigen Bier im Lagertank wird noch einmal Hopfen meistens auf Basis des Ölgehalts hinzugegeben.

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